Fleischbank
Letzte Aktualisierung am von Markus Schmidt
Darum geht es auf dieser Seite:
Auf die Fleischbank im Karwendel wandern
Die Fleischbank ist ein versteckter Gipfel im Karwendelgebirge, der von unten nicht sichtbar ist. Viele Wanderer fahren auf ihrem Weg in die Eng an diesem herrlichen Gipfel vorbei, ohne zu ahnen, dass sich hier eine der schönsten Bergtouren Tirols verbirgt. Die Route besticht durch unberührte Natur im Naturpark Karwendel und atemberaubende Ausblicke, die du fast den gesamten Weg über genießen kannst. Der Aufstieg beginnt am Parkplatz an der Mautstelle Hinterriß. Schon nach wenigen Metern erreicht man die Fuggerangeralm, wo ein Wanderschild den Einstieg in die Tour markiert. Von dort geht es über Wiesen und einen Bach hinauf in den Bergwald, der immer wieder herrliche Blicke auf die umliegenden Gipfel freigibt.
Die imposante Jagdhütte Steilegg auf 1558 Metern markiert die Halbzeit der Tour, bevor der Weg über Almen und steilere Passagen weiter zum Gipfel führt. Der Weg auf die Fleischbank ist mittelschwer bis schwer und erfordert vor allem unterhalb des Gipfels Trittsicherheit. Der Rückweg kann auf demselben Weg erfolgen oder über das Schönalmjoch und die verfallene Schönalm, die eine abwechslungsreiche Alternative bietet. Mit 1080 Höhenmetern und einer Dauer von etwa 3 Stunden bis zum Gipfel ist die Tour ideal für einen ausgedehnten Wandertag. Besonders im Spätherbst, wenn die umliegenden Landschaften in warmen Farben leuchten, entfaltet die Wanderung ihren ganz besonderen Reiz.
Fleischbank wandern: Karte und Tourdaten
Zur besseren Orientierung habe ich dir den Wanderweg von der Mautstelle Hinterriss bis zum Fleischbank Gipfel in die Karte eingezeichnet. Dazu gibt’s die Tourdaten im Überblick:
Höhenmeter | 1080 hm |
Streckenlänge | 7 km bis zum Gipfel |
Schwierigkeit | mittel bis schwer |
Dauer | ca. 3 Stunden bis zum Gipfel |
So wandern wir auf die Fleischbank
Vom Parkplatz an der Mautstrasse Hinterriß Eng läuft man gut 500 Meter entlang der Straße, bis auf der linken Seite die Fuggerangeralm zu sehen ist. Hier befindet sich auch ein Wanderschild. So findest du den Einstieg für die Bergwanderung perfekt. Zuerst wanderst du über die Wiese bergwärts, dann über den Bach und der eigentlich Wandersteig auf die Fleischbank beginnt. Einige Meter ist er steil, doch sehr schnell wird die Steigung angenehm – und dies bleibt so bis zum Gipfel.
Wandern zur Jagdhütte Steilegg
Zuerst geht es durch lichten Bergwald, der immer wieder schöne Ausblicke auf bekannte Berge im Karwendelgebirge freigibt, wie zum Beispiel die Falkengruppe und das Johannistal samt Lalidererwände. So wanderst du angenehm vorbei an der imposanten Jagdhütte Steilegg. Sie liegt auf 1558 Metern Seehöhe, die Hälfte der Höhe der Bergtour ist hier bereits erwandert. Oberhalb der Hütte zweigt links der Wanderweg zur Schönalm ab. Der direkte Weg zum Gipfel der Fleischbank ist aber geradeaus. Also weiter hinauf.
Auf dem Grad angelangt genießt du einen wunderbaren Blick Delpshals, Torjoch und Co. Nun heißt es aufpassen, den der Wandersteig verläuft weiter auf dem Grad, wo es Richtung Norden steil bergab geht. Das Gipfelkreuz ist zu erahnen und lange dauert der Aufstieg nicht mehr. Oben am Gipfel findet man auf den weitläufigen Grasflächen genügend Platz zum Ausraten und Aussicht geniessen.
Alternativer Rückweg: Rundweg über das Schönalmjoch
Auf den Wanderwegweisern wird der Aufstieg mit 3 Stunden angegeben.
Zurück kann man auf dem gleichen Weg wandern oder gleich unterhalb vom Gipfel rechts hinübergehen Richtung Schönalmjoch. Ohne viel Höhenmeter nach oben oder unten wandert man über wunderbare Almwiesen hinüber zum Joch und schliesslich hinunter zur verfallenen Schönalm. Von hier führt der Wandersteig zurück auf den Aufstiegsweg nahe der Jagdhütte.
Unser Fazit: Wanderung für den Spätherbst
Diese Tour zählt zu den empfehlenswerten Wanderungen im inneren Karwendel. Nachdem der Hang südseitig ist, vor allem im Frühling und Herbst empfehlenswert oder im Sommerurlaub früh aufstehen, sonst wird es unerträglich warm auf dieser Tour.
–> weitere tolle Touren in der Umgebung: Vorderskopf und Schafreuter